Tulluxor - Das Satire-Magazin aus Wanne-Eickel, nicht Herne.

Sind in Herne-Wanne-Eickel Fußgänger inzwischen unerwünscht?

 

 

Herne und damit wie immer zwangsweise auch Wanne-Eickel soll nach dem Willen der selbstverliebten Politikerdarsteller im Rathaus zur Fahrradfahrerstadt Nummer 1 in Deutschland werden.

Für diesen kühnen Plan ist den vom Steuerzahler finanzierten "Experten" offensichtlich mittlerweile jedes Mittel  recht.

Es werden überall im Stadtgebiet rote Pflastersteine verbaut oder weiße Striche über den Asphalt gezogen, denn jeder Meter Radweg bringt Herne näher zum erhofften Titel.

Was für das Image der SPD und der anderen Parteien im Rathaus gut sein soll, ist für den Fußgänger in dieser Stadt inzwischen eine teilweise lebensgefährliche Angelegenheit geworden. Ein ständiges Gefühl der Unsicherheit bis hin zur Angst herrscht bei vielen Bürgern auf dem Gehweg. Fahrradwege kreuzen nicht nur die Fußgängerwege ("Bürgersteige"), sie sind sogar immer häufiger der Hauptbestandteil der nicht für den motorisierten Verkehr vorgesehenen Flächen.

Warum es teilweise (siehe Bilder) Flächen gibt, die zwar einen Radweg aufweisen, aber keinen Fußgängerweg, möchte ich von allen im Rathaus in Herne einmal näher erläutert bekommen. Warum die Fahrradwege häufig noch einen mehrere Steine breiten Abstand zur Bordsteinkante aufweisen ist ebenfalls bemerkenswert. Hätte man den roten Weg bis an die Bordsteinkante gelegt, wäre der Fußweg deutlich breiter ausgefallen.

 

Wozu dient der nicht rot gepflasterte Mini-Weg zur Bordsteinkannte führend?

Man beachte den Abstand zwischen Radweg und Gebüsch - weniger als 50cm Fußwegbreite!

 

 

Wer baut so etwas? Jedenfalls von auch ihren Steuergeldern finanziert.

Radfahrer rasen hier pöbelnd durch!

 

Fußwege, deutlich schmaler als die Prachtwege für Fahrradfahrer. Beim Laufen auf den spärlich ausgebauten Fußwegen läuft man ständig Gefahr von einem Rad-Rüpel angefahren zu werden, da man sich nie sicher sein kann, von welcher Seite (also auch von Hinten) dieser aggressive Verkehrsteilnehmer angerast kommt und sich seine selbstgegebene Vorfahrt mit Waffengewalt (lassen sie sich mal von einem Fahrrad anfahren, dann wissen sie was ich meine) erzwingt.

Diese "Wichser auf zwei Rädern" wissen genau, das sie mit dem Rad wann sie wollen auf die asphaltierte Fahrbahn wechseln können - der dumme Autofahrer ist ohnehin immer Schuld im Schadensfall. Ähnlich mit den lästigen Fußgängern, die werden schon zur Seite springen bevor sie rücksichtslos angefahren werden.

Herne hat derzeit rund 65 Kilometer Radweg, wirklich wahr. Dafür bekommt der Oberbürgermeister dann von Radfahrer-Interessenverbänden die Erlaubnis "Herne - fahrradfreundliche Stadt" an die Klotüren des Rathauses zu pinseln oder wo auch immer man damit Werbung machen will. Die Parteien im Rathaus, allen voran die SPD, lassen sich für diesen Dreck auch noch feiern, verschweigen dabei aber, das die Kehrseite der erhofften Medaille "fahrradfreundliche Stadt" die Prägung "fußgängerfeindlichster Ort" trägt. Dabei hätte dies bei vernünftiger Planung nicht wirklich sein müssen. Fahrräder, gefahren von Personen über 12 Jahren, gehören nicht auf den Fußweg, sondern auf die Straße. Dort kann man dann markierte Fahrbahnen für nichtmotorisierte Verkehrseilnehmer anbringen. Die vermeintliche Sicherheit für Radfahrer wurde dem Grundrecht auf Unversehrtheit der Fußgänger wohlwollend geopfert. Warum wurden die roten Steine nicht bis an den Bordstein gelegt und so viele unzumutbare Engpässe für Fußgänger, Rollstuhlfahrer, kleine Kinder, Rollator-Benutzer und so weiter vermieden?

Die Interessen der Fahrradfahrer werden in Herne um jeden Preis in den Vordergrund gestellt, begründet sein könnte dies möglicherweise auch damit, dass der Interessenverband der Fahrradfahrer deutlich mehr Mitglieder aufweist als der, der Fußgänger. (Es gibt in Deutschland für wirklich alles einen Interessenverband).

 

  

Wieder diese Platzverschwendung. Wozu wurde der Rand zur Straße gebaut?

Haben die Radfahrer Angst vor Autos? Dann sollten sie besser zu Fuß gehen!

 

Eines er größten Probleme ist die mangelnde bis hin zu nicht vorhandene Kenntnis der Straßenverkehrsordnung seitens der Fahrradfahrer.

Es ist ein unerträglicher Zustand, von der Politik gewollt und gefördert, permanent mit heranrasenden Fahrrad-Rowdies auf dem Fußweg rechnen zu müssen, da diese "ach so umweltbewussten Verkehrsteilnehmer" dort fahren, wo es für sie gerade am bequemsten ist. Entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung ist der traurige Normalfall.

 

Sie fahren wie und wo sie wollen, ungehindert und rücksichtslos!

Selbst auf der falschen Seite fällt es einigen schwer den Radweg zu benutzen.

 

 

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes scheinen sich für diese schwerwiegenden Ordnungswidrigkeiten nicht im Geringsten zu interessieren, viel zu lukrativ ist das Abkassieren geparkter Autos und die damit nur selten aufkommenden Auseinandersetzungen mit dem Halter des Fahrzeuges. Bei Fahrrädern droht direkte Konfrontation mit dem Übeltäter, Wortgefechte und schlimmeres durchaus möglich. Daher belässt man es lieber bei ruhenden Fahrzeugen mit "Nummernschild".

Warum Fahrräder in Deutschland keine eindeutige Identifizierungsmöglichkeit besitzen ist ein weiteres Rätsel.

Fahrradfahrer begehen ihre Taten in der Regel völlig anonym, die Chance erwischt zu werden ist sehr gering.

Selbst in Bus und Bahn ist man vor diesen zweiräderigen Plagegeistern nicht sicher, hier benehmen sich viele so, als wäre der ÖPNV einzig und allein für die zwischenzeitlichen Faulheiten / Ruhephasen der Radler erfunden worden. Sperrige Sportgeräte mit zwei Rädern blockieren Durchgänge, verschmutzen Sitze oder direkt die Hose eines Fahrgastes - muss man natürlich alles ganz locker nehmen....

 

Häufig auftretende Situation. Wer hat hier Vorfahrt, wenn ein Fahrrad jetzt entgegen der Fahrtrichtung rasen würde?

Natürlich das Auto, aber der Radfahrer rast einfach durch - und wenn's scheppert ist der Autofahrer der Dumme!

 

 

 

Laut Straßenverkehrsordnung müssen Radfahrer beim Überqueren von Straßen selbstverständlich absteigen,

sie befahren ja schließlich keine Straße in diesem Augenblick.

Der durchschnittliche Radfahrer fährt einfach, er weiß, dass Autos in diesem Fall bremsen.

Bei einem Auffahrunfall ist wie immer der Autofahrer der Gelackmeierte!

 

Sehr viele Fahrradfahrer sind ernsthaft der Überzeugung, dass sie grundsätzlich im Recht sind. Sie können mit ihrem fußbetriebenem Fahrzeug tun und lassen so wie es ihnen gerade beliebt, alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen gefälligst Rücksicht nehmen. Egal ob 3-jähriges Kind oder 93-jährige Oma - und die Politik schürt ein solches Verhalten mit fehlenden Kontrollen und immer mehr rotgepflasterten Radwegen quer durch die Fußwege. Am neuen Supermarkt in Eickel wurde der breite Fußweg zum Laden fahrlässiger Weise rot gepflastert - ich habe schon Radfahrer großkotzig durch die Fußgänger rollen sehen - schließlich ist ja für so einen Zweirad-Schädel alles was rot ist sein Eigentum.

Ebenso ein nicht länger hinzunehmender Zustand sind die Fahrradfahrer, die ungeniert, pöbelnd und teilweise drohend durch die Fußgängerzone hier besonders in Wanne-Mitte, radeln. Oft auch völlig unnötig so nah wie möglich an Passanten vorbei und in alles andere als angepassten Geschwindigkeiten.


Mitbürger, die rücksichtslos mit ihren Fahrrädern unterwegs sind, wo sie wollen und wie sie wollen, frei von allen Regeln - besonders der der Straßenverkehrsordnung und des allgemeinen Miteinander unter zivilisierten Bürgern, sind keine umweltbewussten Zeitgenossen, sondern schlicht und ergreifend Asoziale - und so sollte man sie auch behandeln und vom Ordnungsamt und der Polizei ordentlich zur Kasse gebeten werden bis hin zu Fahrverboten auf Lebenszeit bei Unbelehrbarkeit. Noch vereinzelt, aber spürbar zunehmend, setzen diese Leute ihr Fahrzeug regelrecht als Waffe ein, als Mittel um ihre Ordnungswidrigkeiten, die schon teilweise als versuchte Straftaten angesehen werden können (Versuchte Körperverletzung u.ä.) dreist und unbehelligt durchzusetzen. Die Politik in Herne-Wanne-Eickel verschließt gewohnt die Augen vor solchen Problemen und feiert sich wie immer gerne selbst.

 

 

Kurzer Auszug aus der geltenden Straßenverkehrsordnung, die von vielen Radfahrern komplett ignoriert wird.

Oft auch von Fahrradfahrern gehörter Spruch zur StVO: "Das gilt doch nur für Autos!" - Leider komplett FALSCH!!!

 

§ 1 StVO

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt,

gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

 

(

 

Warum endet der Radweg im Nichts um dann ein paar Meter weiter wieder zu beginnen?

Hier ist keine Einfahrt oder ähnliches, lediglich zwei Wohnhäuser.

Ist ja bald wieder Wahlkampf, ich werde mal einen von der SPD fragen.... es muss einen sehr guten Grund geben.....

 

 

fahrradfreundlich = fußgängerfeindlich

Dabei müsste es nicht so sein! Mehr Kontrollen zur Sicherheit der Fußgänger, statt gesichertes abkassieren des ruhenden Verkehrs!

Fahrradfahrer sensibilisieren und auf die möglichen schweren Konsequenzen ihres asozialen Verhaltens aufmerksam machen.

 

 

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